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FERTIGWAREN

Die geringen Arbeitsmöglichkeiten in den Ländern der Dritten Welt haben einen gewichtigen Anteil an der Armut. Der Anteil des Arbeitswertes in Rohstoffen ist gering. In Produkten am Ende der Fertigungskette steckt ungleich mehr an Arbeitswert. Beispielhaft wurde von uns Baumwolle ausgewählt. Trotz der geringeren Löhne erhalten die Dritte Welt Länder den zehn- bis zwanzigfachen Ertrag beim Export von fertigen Baumwollprodukten (Bluse, Rock, etc) anstatt von Baumwolle als Rohstoff. Der Arbeitswert darin ist mehr als hundertfach dem Arbeitswert von Rohstoffen.

Die Verwendung von erneuerbaren Rohstoffen, die selbst in den Dritte Welt Ländern wachsen, bringt Vorteile:

    -          es entsteht keine weitere Abhängigkeit 

-          die Produktionskette kann fortgesetzt werden und es können Produktionscluster gebildet werden

-          die globale Umwelt wird entlastet – geringere Transportwege

Viele dieser Rohstoffe werden in den Industrieländern nicht produziert – unser Monopolbeispiel ist Alpakawolle. Die Dritte Welt Länder sollten ihre eigenen Ressourcen nützen.

Die Warenauswahl erfolgt  ausschließlich auf Basis von Fertigprodukten. Der Anteil des Arbeits-Mehrwertes in Fertigwaren macht ein Vielfaches des Arbeitswertes in Rohstoffen aus. Zusätzlich sollen die vorhandenen Rohstoffe in den Ländern der Dritten Welt als Grundlage für die Fertigware dienen – wir beziehen Fertigprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen.

 

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